Start in die Gartensaison

Auch in diesem Jahr kann der bei Hobbygärtnern beliebte Fensterblümlesmarkt der HWK-Gärtnerei Grötzingen nicht in gewohnter Weise stattfinden. Doch die Gewächshäuser sind voll mit Beet- und Balkonpflanzen, Kräutern und Salat- und Gemüsesetzlingen in Bio-Qualität. Um den Kunden einen sicheren und entspannten Einkauf zu ermöglichen, erweitert die HWK-Gärtnerei ihre Öffnungszeiten zwischen dem 20. April und 20. Mai.

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Unter der Woche von 8.00 bis 18.00 Uhr und an den Samstagen 24. April und 8. Mai von 9.00 bis 15.00 Uhr finden die Kunden die gewohnte Auswahl für ihre heimischen Beete, können ihre Balkonkästen zum Bepflanzen mitbringen und frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität einkaufen.

Die Gärtnerei der Hagsfelder Werkstätten & Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH liegt Am Viehweg 15 in Grötzingen, nahe der Sportzentren „Im Brühl“.

Digitales Netzwerk für Geschwister

Zum Welttag der Geschwister am 10. April macht die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf ihre Online-Plattform GeschwisterNetz aufmerksam. Rund 700 Geschwister von Menschen mit Behinderung nutzen bereits das digitale Netzwerk der Lebenshilfe und profitieren so von einem deutschlandweit einzigartigen Angebot.

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Wenn Kinder einen Bruder oder eine Schwester mit Behinderung haben, prägt das oft ihr ganzes Leben. In der Familie stehen die Tochter oder der Sohn mit Behinderung meist im Vordergrund, die nicht behinderten Geschwister dagegen häufig in der zweiten Reihe. Und schaffen es Eltern im hohen Alter nicht mehr, sich um die Belange ihrer mittlerweile erwachsenen Kinder mit Behinderung zu kümmern, übernehmen in der Regel die Geschwister die Verantwortung. Um sie dabei zu unterstützen, hat die Lebenshilfe vor fünf Jahren das „GeschwisterNetz“ gegründet. Geschwister können hier Kontakte knüpfen – in einem geschützten Raum und unabhängig vom Wohnort.

Im digitalen Netzwerk der Lebenshilfe können Geschwister ein eigenes Profil anlegen, Momente und Bilder miteinander teilen, sich in Foren über ihre Erfahrungen austauschen. Auch bietet die Online-Plattform wichtige Informationen zu Themen wie dem Betreuungsrecht und den verschiedenen Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Über das GeschwisterNetz können sich die Nutzerinnen und Nutzer außerdem zu regionalen Zusammenkünften und Aktivitäten verabreden. Und die Lebenshilfe lädt einmal im Jahr zu einem bundesweiten Treffen ein, was allerdings zurzeit wegen der Corona-Pandemie nicht möglich ist.

Mit dem von der Krankenkasse BARMER geförderten GeschwisterNetz hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe eine Lücke schließen können. Während es auf örtlicher Ebene schon seit vielen Jahren Unterstützung für jüngere Geschwisterkinder gibt, etwa in Form von Freizeit- und Ferienangeboten, waren die erwachsenen Geschwister von Menschen mit Behinderung lange Zeit nicht im Blick. Für sie gab es nur wenige Angebote. Die Lebenshilfe schätzt die Zahl der erwachsenen Geschwister auf etwa 550.000 deutschlandweit. Interessierte Geschwister im Alter ab 14 Jahren sind herzlich willkommen und können sich unter www.geschwisternetz.de anmelden.

Bildnachweis: Lebenshilfe/David Maurer

 

Kunden der CAP-Märkte spenden 700 Lebensmitteltüten

Die Kunden der fünf CAP Märkte in Karlsruhe und Ettlingen haben in den beiden Wochen vor Ostern insgesamt 700 Tüten mit Lebensmitteln für Bedürftige gespendet. Im Rahmen der Spendenaktion konnten die Kunden während ihres Einkaufs eine gepackte Tüte mit einem Warenwert von 5 Euro erwerben, die Projekten zugutekommen, die Lebensmittelspenden an Bedürfte herausgeben.

 

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Die Karlsruher CAP Märkte sammelten dieses mal für die Initiative „Sei Mensch“ – eine im April 2020 von Privatpersonen gegründete Initiative, die wöchentlich bis zu 150 in Not geratene Menschen in Karlsruhe mit Lebensmittelspenden unterstützt.

Die beiden Gründer der Initiative, Serdar Kunduz und Sandra Czepielewski, freuten sich sehr über die Unterstützung: „Wir kämpfen jede Woche um ausreichend Lebensmittel, die wir an die wachsende Zahl der Bedürftigen ausgeben können. Diese Spende gibt uns Mut zum Weitermachen!“

Die beiden Ettlinger CAP-Märkte konnten 400 Tüten an die Ettlinger Tafel übergeben – so viele wie noch nie seit Beginn der Spendenaktion im Jahr 2016. „Ich bin überrascht über diese Spendenbereitschaft“, freite sich Tafelleiterin Sibylle Thoma. „Das ist ein gutes Zeichen für die Solidarität in unserer Gesellschaft und zeigt, dass die Bereitschaft zur Unterstützung bei vielen da ist“, sagte Beate Rashedi, Leiterin der Ettlinger Diakonie, bei der Spendenübergabe am 7. April. Bei der Tafel können Menschen einkaufen, die am Rande des Existenzminimums leben und sich deshalb nicht ausreichend ernähren können.

 

Bildunterschrift: Mitarbeiter*innen der CAP-Märkte Ettlingen und Bruchhausen übergeben die Spendentüten an Beate Rashedi, Leiterin der Diakonie Ettlingen (2.v.re und Sibylle Thoma, Leiterin der Ettlinger Tafel (3. Von re)

 

Berufliche Perspektiven für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

Als erster Leistungserbringer in der Region bieten die Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH (HWK) an ihrem Standort Rheinstetten berufliche Rehabilitation für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen an.

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Jedes Jahr wird in Deutschland bei rund einer halben Millionen Menschen nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma eine Hirnschädigung diagnostiziert. Nach der medizinischen Rehabilitation bleiben bei ca. 100.000 Betroffenen Beeinträchtigungen im körperlichen, kognitiven oder psychischen Bereich zurück. Eine Rückkehr in den ursprünglichen Beruf ist unter diesen Umständen häufig zunächst oder auch gar nicht mehr möglich.

Das eingeschossige und barrierefreie Gebäude des HWK-Standorts in Rheinstetten sowie die jahrzehntelange Erfahrung und Expertise der HWK in Sachen beruflicher Rehabilitation von Menschen mit geistiger, seelischer und mehrfacher Behinderung bieten ideale Voraussetzungen für ein entsprechendes Angebot auch für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen.

Mit dem vielfältigen Angebot der HWK im Bereich Bildung, Arbeit und Therapie können die Betroffenen die eigenen Möglichkeiten ausprobieren, Fähigkeiten wieder oder sogar neu entdecken. Auch für diesen Personenkreis gibt es den 27 Monate dauernden Einstieg in Form einer beruflichen Reha-Maßnahme. In diesem Zeitraum können die Betroffenen eine langfristige berufliche Perspektive entwickeln – für eine Tätigkeit innerhalb als auch außerhalb der HWK.

Kontakt: Simon Scholtz, Geschäftsleitung Werkstätten – Rehabilitation und Berufliche Bildung, Tel. 0721/6208-147, Mail scholtz@hwk.com

HWK-Gärtnerei beschickt den ersten Wochenmarkt in Weiherfeld

Der Karlsruher Stadtteil Weiherfeld bot seinen 6000 Bewohner*innen - bis auf zwei Bäckereien - bislang keine Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. So war die Freude groß, als am 12. März der erste Weiherfelder Wochenmarkt auf dem Platz vor der Friedenskirche eröffnete. Marktbeschicker ist die HWK-Gärtnerei, die dort künftig jeden Freitag von 10 bis 15 Uhr ihr vielseitiges Sortiment an Bio-Gemüse, Kräutern, Blumen und Pflanzen anbietet.

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Die Initiative für den Wochenmarkt geht auf eine Kooperation des Bürgervereines Weiherfeld und der evangelischen Friedensgemeinde zurück. Mit einer Umfrage unter den Weiherfelder Bürger*innen im Vorfeld wurde der große Bedarf an einer Versorgungsmöglichkeit vor Ort deutlich. Das Marktamt der Stadt Karlsruhe vermittelte schließlich den Kontakt zur HWK-Gärtnerei.