1. Nationaler Paraclimbing Wettbewerb

Am 9. Juni veranstalktet unser Kooperationspartner "Deutscher Alpenverein/Ortsgruppe Karlsruhe" den ersten nationalen Paraclimpbing-Wettberwerb.

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Paraclimbing heißt: Menschen mit Behinderung klettern.

Die Wettbewerbe finden von 10.00 bis 15.00 Uhr in der DAV-Kletterhalle, Am Fächerbad 2 in Karlsruhe statt. Der Spaß am Klettern und das Miteinander stehen im Vordergrund. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro (incl. T-Shirt und Mittagessen). Eine Kletterausrüstung wird gegen eine Gebühr von 5 Euro gestellt. Die Kletterhalle ist barrierefrei. Zuschauer sind willkommen!

Mehr Infos gibt es auf https://alpenverein-karlsruhe.de/paraclimbing-events/527-1-nationaler-paraclimbing-wettbewerb

 

Gemeinsam stark in Kiel

Toller Sport, Teamgeist und Begeisterung pur: Die 19 Athleten der Hagsfelder Werkstätten und ihre Trainer und Betreuer haben großartige Spiele bei den Nationalen Spielen von Special Olympics in Kiel erlebt. Vom 14. bis 18. Mai gaben sie im Fußball und Tennis und erstmals im Boccia und im Kraftdreikampf ihr Bestes. Und ihre Bilanz kann sich sehen lassen.

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Kraftdreikampf- Athlet Sven Häuser bewies seine Kraft in den Disziplinen Kniebeugen,  Bankdrücken und  Kreuzbandheben, indem er gleich in allen Disziplinen eine Bronzemedaille holte. HWK-Athlet Marco Kokott freute sich ebenfalls über Bronze in der Disziplin Boccia. Und gleich drei der vier Tennis-Athleten der HWK standen im Finale und lieferten einen echten Tennis-Krimi ab. So kämpfte „Goldjunge“ Janis Jerke vor zahlreichem Publikum auf der Tribüne im einstündigen Endspiel um Gold und verlor schließlich im Tie-Break knapp mit 5:7.  Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Marco Obhof und Marius Fuchs bringt er damit Silber nach Hause. Und auch die HWK-Fußballer gaben bis zum Schluss ihr Bestes und erreichten schließlich den 5. Platz. „Die Final-Wettbewerbe waren in allen vier Disziplinen hochspannend und sorgten für echtes Gänsehautfeeling“, berichtet Delegationsleiterin Franziska Kropp. „Wir sind wirklich hochzufrieden mit der Leistung unserer Athleten,“ so ihre Bilanz.

Die Turnerschaft Durlach ging diesmal mit drei Handballmannschaften an den Start.

Die „traditionellen“ Turnados holten in einem phänomenalen Turnier ungeschlagen Gold. Erstmals wurde in Kiel auch ein Frauen-Handballturnier ausgerichtet, bei dem die Durlacher gemeinsam mit den Wieslocher Wiesel eine Frauenmannschaft stellte. Die Badische Auswahl ging schließlich mit Bronze nach Hause. Und zu ersten mal wurde bei einem nationalen Wettbewerb im Handball auch ein Unified-Turnier veranstaltet. Bei Unfied bilden Spieler mit und ohne Behinderung eine Mannschaft. Für das Unified-Team der Turnados zahlte sich die intensive Vorbereitung aus – die Mannschaft holte in einem spannenden Endspiel gegen die Unified-Mannschaft „Hochrhein“ Silber. „Die Spiele in Kiel haben dem inklusiven Handball einen echten Schub gegeben“, resümiert Mathias Tröndle, Delegationsleiter der Turnerschaft. „Kiel hat gezeigt, dass es möglich ist, auch in gemischten Mannschaften faire und gleichzeitig spannende Spiele auf einem hohen Leistungsniveau abzuliefern.“

Insgesamt blickt Kiel mit 4600 Athleten in 19 Disziplinen und insgesamt 13.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf äußerst erfolgreiche Spiele zurück. „Mit mehr inklusiven Wettbewerben haben wir in Kiel eines unserer wichtigen Ziel erreicht“, bilanzierte SOD-Präsidentin Christiane Krajewski im Rahmen der Abschlusspressekonferenz am heutigen Freitag und machte deutlich, dass inklusiver Sport in Deutschland zur Selbstverständlichkeit werden sollte. Dies sei auch Voraussetzung für die Ausrichtung der Weltspiele 2023 in Berlin, um die sich Special Olympics Deutschland derzeit bewerbe. Auch das weitere  Ziel einer Steigerung der Zuschauerzahlen an den Sportstätten habe man mit über 27.000 Zuschauern mehr als erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

HWK-Kicker trainieren beim KSC

Zur Vorbereitung der Teilnahme an den Special Olympics in Kiel trainierten die Fußballer der Hagsfelder Werkstätten am 26. April im Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) des KSC.

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Nach einem ausgedehnten Aufwärmtraining übten Trainer Klaus Laban und Alex Brink, Sportpsychologe beim NLZ, mit den HWK-Kickern sauberes Passspiel und gezielte Torschüsse.

Die Mannschaft zeigte sich hoch motiviert und ist fest entschlossen, bei den Special Olympics, die vom 14. bis 18. Mai in Kiel stattfinden, eine Medaille zu holen.

Höhepunkt des Trainings im Schatten des Wildparkstadions war schließlich die Begegnung mit KSC-Spieler Daniel Gordon, der nach dem Training Autogramme gab.

Berühren und Bewegen leicht gemacht

Für pflegende Angehörige von Kindern oder Erwachsenen mit Behinderung bietet die Lebenshilfe im Sommer den Kurs "Kinästhetik – Berühren und Bewegen leicht gemacht" an.

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Kinästhetik ist ein in den USA entwickeltes Bewegungskonzept, das Basiswissen über Berührung und Bewegung vermittelt. Das Konzept geht davon aus, dass die Unterstützung eines pflegebedürftigen Menschen dann gesundheits- und entwicklungsfördernd ist, wenn sie ihn in seinen eigenen Bewegungsmöglichkeiten unterstützt. Gleichzeitig wird dabei die körperliche Belastung des Pflegenden reduziert.

In dem Kurs lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie ihren Angehörigen ohne große körperliche Anstrengung bewegen, seine Bewegungsabläufe sinnvoll unterstützen und dabei seine Fähigkeiten gezielt mit einbeziehen können.

Der Kurs beginnt am Samstag, 23. Juni von 9.00 bis 16.00 Uhr im Lebenshilfehaus in der Steinhäuserstr. 18c. Weitere Kurstermine sind der 7. Und der 21. Juli. Die Kosten werden von der Pflegekasse übernommen. Das Kursmaterial, ein Konzeptbuch und das Zertifikat kosten 25 Euro. Referentin ist Kordula Hanebeck.

Die Anmeldung nimmt Barbara Feurer von der Beratungsstelle KOMPASS unter Tel. 0721/831612-26 oder per E-Mail an feurerlebenshilfe-karlsruhe.de entgegen.

 

In meinem Kopf ein Universum

Der Lions Club Karlsruher-Fidelitas hatte am 28. Februar einen exklusiven Kinoabend mit dem Film in der Kurbel für seine Mitglieder veranstaltet und die Lebenshilfe dazu eingeladen.

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Mateusz hat eine zerebrale Bewegungsstörung und kann nicht sprechen. Er möchte seiner Umwelt gerne beweisen, dass er dennoch fühlen und denken kann, wie jeder andere. Als Erwachsener lernt er eine Logopädin kennen, die mit ihm über Bliss-Symbole kommuniziert. Plötzlich kann Mateusz äußern, was er denkt, fühlt und möchte und damit allen zeigen, wer er ist.

Der 2015 in Polen produzierte Film „In meinem Kopf ein Universum“ erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Mateusz. Via Off-Kommentar lässt er ihn seine eigene Geschichte im Rückblick erzählen, so dass der Zuschauer das Geschehen aus der Perspektive des jungen Mannes erlebt. Der Film zeigt auf überzeugende Art und Weise, welche Befreiung aus einem sprachlichen Exil Unterstützte Kommunikation (UK) für seinen Nutzer bedeuten kann.

Mehrere ehrenamtlich Tätige der Lebenshilfe, die Fachberaterin für UK, Tracy Dorn und UK-Nutzer Dominik Engelhardt waren der Einladung der Lions gefolgt und erlebten einen unvergesslichen Kinoabend.