Gemeinsam stark in Kiel

Toller Sport, Teamgeist und Begeisterung pur: Die 19 Athleten der Hagsfelder Werkstätten und ihre Trainer und Betreuer haben großartige Spiele bei den Nationalen Spielen von Special Olympics in Kiel erlebt. Vom 14. bis 18. Mai gaben sie im Fußball und Tennis und erstmals im Boccia und im Kraftdreikampf ihr Bestes. Und ihre Bilanz kann sich sehen lassen.

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Kraftdreikampf- Athlet Sven Häuser bewies seine Kraft in den Disziplinen Kniebeugen,  Bankdrücken und  Kreuzbandheben, indem er gleich in allen Disziplinen eine Bronzemedaille holte. HWK-Athlet Marco Kokott freute sich ebenfalls über Bronze in der Disziplin Boccia. Und gleich drei der vier Tennis-Athleten der HWK standen im Finale und lieferten einen echten Tennis-Krimi ab. So kämpfte „Goldjunge“ Janis Jerke vor zahlreichem Publikum auf der Tribüne im einstündigen Endspiel um Gold und verlor schließlich im Tie-Break knapp mit 5:7.  Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Marco Obhof und Marius Fuchs bringt er damit Silber nach Hause. Und auch die HWK-Fußballer gaben bis zum Schluss ihr Bestes und erreichten schließlich den 5. Platz. „Die Final-Wettbewerbe waren in allen vier Disziplinen hochspannend und sorgten für echtes Gänsehautfeeling“, berichtet Delegationsleiterin Franziska Kropp. „Wir sind wirklich hochzufrieden mit der Leistung unserer Athleten,“ so ihre Bilanz.

Die Turnerschaft Durlach ging diesmal mit drei Handballmannschaften an den Start.

Die „traditionellen“ Turnados holten in einem phänomenalen Turnier ungeschlagen Gold. Erstmals wurde in Kiel auch ein Frauen-Handballturnier ausgerichtet, bei dem die Durlacher gemeinsam mit den Wieslocher Wiesel eine Frauenmannschaft stellte. Die Badische Auswahl ging schließlich mit Bronze nach Hause. Und zu ersten mal wurde bei einem nationalen Wettbewerb im Handball auch ein Unified-Turnier veranstaltet. Bei Unfied bilden Spieler mit und ohne Behinderung eine Mannschaft. Für das Unified-Team der Turnados zahlte sich die intensive Vorbereitung aus – die Mannschaft holte in einem spannenden Endspiel gegen die Unified-Mannschaft „Hochrhein“ Silber. „Die Spiele in Kiel haben dem inklusiven Handball einen echten Schub gegeben“, resümiert Mathias Tröndle, Delegationsleiter der Turnerschaft. „Kiel hat gezeigt, dass es möglich ist, auch in gemischten Mannschaften faire und gleichzeitig spannende Spiele auf einem hohen Leistungsniveau abzuliefern.“

Insgesamt blickt Kiel mit 4600 Athleten in 19 Disziplinen und insgesamt 13.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf äußerst erfolgreiche Spiele zurück. „Mit mehr inklusiven Wettbewerben haben wir in Kiel eines unserer wichtigen Ziel erreicht“, bilanzierte SOD-Präsidentin Christiane Krajewski im Rahmen der Abschlusspressekonferenz am heutigen Freitag und machte deutlich, dass inklusiver Sport in Deutschland zur Selbstverständlichkeit werden sollte. Dies sei auch Voraussetzung für die Ausrichtung der Weltspiele 2023 in Berlin, um die sich Special Olympics Deutschland derzeit bewerbe. Auch das weitere  Ziel einer Steigerung der Zuschauerzahlen an den Sportstätten habe man mit über 27.000 Zuschauern mehr als erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

HWK-Kicker trainieren beim KSC

Zur Vorbereitung der Teilnahme an den Special Olympics in Kiel trainierten die Fußballer der Hagsfelder Werkstätten am 26. April im Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) des KSC.

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Nach einem ausgedehnten Aufwärmtraining übten Trainer Klaus Laban und Alex Brink, Sportpsychologe beim NLZ, mit den HWK-Kickern sauberes Passspiel und gezielte Torschüsse.

Die Mannschaft zeigte sich hoch motiviert und ist fest entschlossen, bei den Special Olympics, die vom 14. bis 18. Mai in Kiel stattfinden, eine Medaille zu holen.

Höhepunkt des Trainings im Schatten des Wildparkstadions war schließlich die Begegnung mit KSC-Spieler Daniel Gordon, der nach dem Training Autogramme gab.

Berühren und Bewegen leicht gemacht

Für pflegende Angehörige von Kindern oder Erwachsenen mit Behinderung bietet die Lebenshilfe im Sommer den Kurs "Kinästhetik – Berühren und Bewegen leicht gemacht" an.

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Kinästhetik ist ein in den USA entwickeltes Bewegungskonzept, das Basiswissen über Berührung und Bewegung vermittelt. Das Konzept geht davon aus, dass die Unterstützung eines pflegebedürftigen Menschen dann gesundheits- und entwicklungsfördernd ist, wenn sie ihn in seinen eigenen Bewegungsmöglichkeiten unterstützt. Gleichzeitig wird dabei die körperliche Belastung des Pflegenden reduziert.

In dem Kurs lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie ihren Angehörigen ohne große körperliche Anstrengung bewegen, seine Bewegungsabläufe sinnvoll unterstützen und dabei seine Fähigkeiten gezielt mit einbeziehen können.

Der Kurs beginnt am Samstag, 23. Juni von 9.00 bis 16.00 Uhr im Lebenshilfehaus in der Steinhäuserstr. 18c. Weitere Kurstermine sind der 7. Und der 21. Juli. Die Kosten werden von der Pflegekasse übernommen. Das Kursmaterial, ein Konzeptbuch und das Zertifikat kosten 25 Euro. Referentin ist Kordula Hanebeck.

Die Anmeldung nimmt Barbara Feurer von der Beratungsstelle KOMPASS unter Tel. 0721/831612-26 oder per E-Mail an feurerlebenshilfe-karlsruhe.de entgegen.

 

Reisebegleiter gesucht!

Die Lebenshilfe sucht für ihre Urlaubsreisen für Menschen mit Behinderung noch Reisebegleiter für die Zeit vom 6. bis 17. August 2017.

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Jeweils 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verreisen gemeinsam mit einem Team mit fünf Reisebegleitern in den Bayerischen Wald bzw. nach Holland. Die Unterkünfte sind barrierefrei und bieten Vollverpflegung.  Aufgaben der Reisebegleiter ist die Gestaltung der Urlaubstage gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Behinderung. Pflegetätigkeiten sind nicht notwendig.

Die Reisebegleiterinnen und -begleiter sind mindestens 18 Jahre alt sein und haben Erfahrung als Begleiter für Gruppenreisen oder im Umgang mit Menschen mit Behinderung.

Für den Einsatz als Reisebegleitung gibt es 480 Euro Aufwandsentschädigung, Kost und Unterkunft sind selbstverständlich frei.

Interesse?.

Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter  Telefon 0721/83161221 (Daniela Schühler-Giese) oder auf Ihre E-Mail an schuehler-giese@lebenshilfe-karlsruhe.de

 

Blümlesmarkt in Ettlingen

Am Samstag, den 28. April veranstaltet der CAP-Markt Ettlingen seinen Blümlesmarkt. Auf die Kunden wartet ein reichhaltiges Sortiment an Sommerblumen für Garten, Terrasse und Balkon sowie Bio-Kräutern in vielen Variationen aus der HWK Gärtnerei Grötzingen.

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Kunden können ihre Kübel oder Balkonkästen  auch mitbringen und gleich vor Ort von den CAP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern bepflanzen lassen..

Der CAP Markt Ettlingen ist in der Wilhelmstr. 4c und hat am Samstag von 8 bis 16 Uhr geöffnet.