Oberbürgermeister Mentrup empfängt Athleten von Special Olympics

Mit einem herzlichen Empfang hat OB Dr. Frank Mentrup die Karlsruher Athletinnen und Athleten, die an den Weltspielen von Special Olympics in Abu Dhabi teilgenommen hatten, geehrt.

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Mit Kai Polefka, Andreas Hagel, Claudia Rühl, Alexandra Schneider und Eva Karpf waren gleich fünf Mitglieder der Durlach Turnados in der Deutschen Handball-Nationalmannschaft, die im März bei den Weltspielen in den Emiraten Bronzeim Unified-Turnier geholt hatten - dies unter der Leitung des Handballnationaltrainers Sebastian Tröndle, der gleichzeitig Trainer der Durlach Turnados ist.

"Ihr wart überzeugende Botschafter der Sportstadt Karlsruhe und ihres Sportsgeists in Abu Dhabi", lobte Mentrup die Athleten in seiner Ansprache und gratulierte  zu dem großartigen Erfolg. Harald Denecken, Präsident von Special Olympics Baden-Württemberg, betonte, wie wichtig eine solche Anerkennung  im Sport sei und bezeichnete Special Olympics als "die fröhliche Tochter" der Olympischen Spiele.

Die nächsten Welstspiele von Special Olympics finden 2023 in Berlin statt.

 

 

Märchen Inklusion? - Aufführung der SP!NNER - Premiere - Talkrunde - Empfang anlässlich 10 Jahre UN-BRK

Anlässlich 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) setzt sich das neue Stück der inklusiven Theatergruppe „D!E SP!NNER mit dem Thema Inklusion auseinander. Premiere ist am 17. Juli 2019 im Sandkorntheater Karlsruhe. Am 19. Juli veranstaltet die Lebenshilfe im Anschluss an die Aufführung eine Talkrunde zur Umsetzung der UN-BRK in Karlsruhe. Die Produktion wird vom Lions-Club Karlsruhe-Fidelitas unterstützt. Am Freitag, den 19. Juli diskutiert die Lebenshilfe nach der Aufführung mit der Kommunalen Behindertenbeauftragten Ulrike Wernert, der GRÜNEN-Stadträtin Renate Rastätter und dem Schauspieler Clemens Lennermann über die Umsetzung der UN-BRK in Karlsruhe.

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Als Model auf den Laufstegen der Welt Karriere machen, den Traumjob Schauspieler erlernen oder Lokführer werden. All diese Möglichkeiten stehen Menschen mit Behinderung heutzutage offen, theoretisch jedenfalls. Im Zeitalter der Inklusion soll es die Gesellschaft allen Mitgliedern ermöglichen, sich ohne Hindernisse darin zu bewegen. Die Vielfalt der Menschen und deren Wertschätzung stehen an erster Stelle, so will es das Gesetz. Dafür steht die UN-Konvention. Aber ist das so?

D!E SP!NNER! schicken zwei junge Menschen, Hänsel und Gretel, auf den Weg in unsere heutige Zeit. Beispielhaft gehen die beiden Ausgesetzten auf diesen Abenteuertrip um Anerkennung, Respekt und Selbstbestimmung. Was hat sich in 10 Jahren getan? Wohin geht die Reise Inklusion? Märchen enden zwar oft glücklich, aber der Weg dahin ist ein Labyrinth mit unzähligen sichtbaren und unsichtbaren Hürden, Täuschungen und Sackgassen. Wird und kann sich die Gesellschaft gemäß den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung verändern?

Mit viel Witz und Schwung begeben sich die Mitwirkenden auf diese berührende Inklusionsreise.

Es spielen Karin Arndt-Hauck, Paolo di Bono, Thorsten Decker, Hans Peter Dörig, Colette Gindrat, Camilla Häußler, Ralph Hartung, Klaus Jokers, Sabine Lampertsdörfer und Clemens Lennermann.

Assistenz und Koordination: Esther Zeisset

Inszenierung: Steffi Lackner

Premiere ist am Mittwoch, 17. Juli 2019 um 19.00 Uhr  SANDKORN-Fabrik, weitere Aufführungen sind am Freitag, den 19. Juli um 10.00 und um 19.00 Uhr.

Tickets gibt es auf https://das-sandkorn.reservix.de/p/reservix/group/304787 oder telefonisch unter 0721/831 52 970

WCC spendet 2555,55 Euro an HWK-Wohnheim in Ettlingen

Der Wasener-Carneval-Club Ettlingen (WCC) überreichte am 6. Juli im Beisein von Oberbürgermeister Johannes Arnold eine Spende in Höhe von 2555,55 Euro an das HWK-Wohnheim in der Ettlinger Rheinstraße 124. Der Betrag ist der Erlös der diesjährigen gemeinsamen Faschingsveranstaltung von WCC und HWK am 24. Februar.

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Die beiden Heimbeiräte Hartmut Boeker und Beate Krämer dankten im Namen der Bewohner, die sich nun auf einen gemauerten Grill in ihrem Garten freuen können.

Die Vertreter von WCC und HWK  waren sich mit dem OB einig, dass die bereits 22 Jahre währende Partnerschaft von WCC und HWK ein echter Gewinn für alle Beteiligten sei.

Bildnachweis: WCC-Vizepräsident Hans-Jürgen Stader (4. von re) überreichte im Beisein weiterer Vorstandsmitglieder einen Scheck an die Beiräte des HWK-Wohnheims in der Rheinstraße Hartmut Boeker (2. von re)  und Beate Krämer (3. Von li); Bildnachweis: HWK gGmbH

 

Spenden-Segen für die Lebenshilfe

Der Wirtschaftskongress in der Buhl’schen Mühle in Ettlingen, den das Versicherungsbüros Becker Ritz Wlasak a, 27. Juni bereits zum 12. Mal veranstaltete, endete in diesem Jahr mit einem reichen Spenden-Segen für die Lebenshilfen in der Region.

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Der Veranstalter hatte die Gäste des Kongresses zur Teilnahme an einer Lotterie ermuntert und den Ertrag großzügig aufgestockt. Durch weitere spontane Spenden - u.a. durch den Verein Human aktiv der Neuapostolischen Kirche und den teilweisen Honorarverzicht der Referenten – dem Publizisten Dr. Hajo Schumacher und dem Bergsteiger Ralf Dujmovits – konnten die Lebenshilfe Baden-Baden, Bühl, Achern und die Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung insgesamt 13.000 Euro entgegen nehmen, davon gehen 6000 Euro an die Karlsruher Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, die die Spende für die Kulturarbeit für und mit Menschen mit Behinderung verwenden wird.

Ehrennadel der Lebenshilfe für Sigrid Pickardt

Die Lebenshilfe-Gruppe Karlsruhe stellt Menschen mit Behinderung in der Region mit ihren beiden Betriebsgesellschaften HWK gGmbH und worka gGmbH ein vielfältiges Portfolio an Wohn-, Arbeits- und Berufsbildungsmöglichkeiten zur Verfügung – diesen Aspekt stellte Vorstandsvorsitzender Michael Auen in den Mittelpunkt seines Berichtes auf der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung am 25. Juni.

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Dabei verwies er auf das Wunsch- und Wahlrecht im neuen Bundesteilhabegesetz, das selbstverständlich auch die Wahlmöglichkeiten auf einem Arbeitsmarkt einschließe, der Menschen mit Behinderung Chancen und berufliche Perspektiven eröffne.

Im 10. Jahr des Bestehens der UN-Behindertenrechtskonvention betonte Auen die Bedeutung der politischen Mitsprache der Lebenshilfe und erwähnte in diesem Zusammenhang den im vergangenen November neu gewählten Behindertenbeirat der Stadt Karlsruhe, in dem mit Svenja Schlee auch eine Selbstvertreterin der Lebenshilfe sitze. Barrierearme Kommunikation sei dabei eine Voraussetzung, um auch Menschen mit geistiger Behinderung Mitsprache zu ermöglichen. In Sachen Unterstützter Kommunikation sowie Leichter Sprache sei die Karlsruhe Lebenshilfe Vorreiterin und biete dazu ab diesem Jahr Fortbildungsangebote im Lebenshilfehaus für interne und externe Fachleute dazu an.

Als Motoren für Inklusion spielten Sport und Kultur weiterhin eine bedeutsame Rolle. In diesem Zusammenhang hob Auen die gute Zusammenarbeit mit dem Sandkorntheater und Special Olympics Baden-Württemberg hervor.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Polefka erläuterte der Mitgliedschaft die Strategie der Lebenshilfe-Gruppe für die kommenden Jahre, in der die Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen im Fokus stünde.

Nach dem Bericht des Wirtschaftsprüfers, der einen weitgehend ausgeglichene Bilanz der Lebenshilfe und ihrer Betriebsgesellschaften präsentierte, entlasteten die Mitglieder den Aufsichtsrat einstimmig.

Schließlich ehrte die Karlsruher Lebenshilfe Sigrid Pickardt für ihr zehnjähriges Engagement im Aufsichtsgremium mit der Ehrennadel der Lebenshilfe der Lebenshilfe.