Ein Lächeln verkürzt den Abstand

Maske und 1,5-Meter Abstand sind die entscheidenden Regeln im Kampf gegen Corona. Und sie erschweren den Kontakt zwischen den Menschen, die zunehmend ungeduldig, müde und gestresst sind, so zumindest die Erfahrung von Mitarbeiterinnen der CAP-Supermärkte in der Region Karlsruhe.

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Mit einer Freundlichkeitskampagne möchte die Karlsruher Lebenshilfe die Kundinnen und Kunden in ihren CAP-Märkten ermuntern, trotz Maske und auf Abstand doch mal zu lächeln. „Wir wünschen uns für unsere Mitarbeiterinnen in den CAP-Märkten einfach eine etwas entspanntere Atmosphäre in dieser herausfordernden Zeit“, begründet Lebenshilfevorstand Michael Auen die Kampagne. Manchmal reiche es, die Menschen daran zu erinnern, dass schon ein Lächeln den Tag retten könne. Mit Plakaten in den Märkten, Veröffentlichungen in regionalen Publikationen und auf Social-Media-Kanälen wolle man möglichst viele Menschen mit der Botschaft erreichen. „Unsere Kampagne hat schon Erfolg, wenn das fröhliche Kampagnenmotiv auf den Plakaten den Kunden ein Lächeln entlockt“, so Auen.

Primel-Aktion zum Valentinstag in der HWK-Gärtnerei

Hunderte von Primeln in allen Farben leuchten derzeit in den Gewächshäusern der HWK-Gärtnerei in Grötzingen und wecken eine Vorahnung des ersehnten Frühlings. Da die HWK-Gärtnerei auch Bio-Gemüse verkauft, hat sie weiterhin täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet und zum Valentinstag am kommenden Sonntag auch wieder regelmäßig samstags von 9 bis 13 Uhr. Neben Primeln und Bio-Gemüse finden Kunden hier bunte Tulpensträuße, Stiefmütterchen, Hornveilchen und Narzissen.

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Die HWK Gärtnerei erreicht man von Karlsruhe kommend auf der B10/B3 in Richtung Bruchsal, biegt in Grötzingen Nord an der Ampel links ab, dann die erste Straße links. An der Brücke geht es wiederum links zur Gärtnerei.

 

Fiducia & GAD IT AG spendet über 17.600 Euro

Im Rahmen ihrer digitalen Weihnachtsfeier im vergangenen Dezember hat das Unternehmen Fiducia & GAD IT-AG über 17.600 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe gespendet. Die Stiftung konnte zwei Spendenprojekte für die Aktion benennen, die neben vier weiteren Spendenprojekten von den Fiducia-Standorten Münster und München auf der Spendenplattform betterplace.org veröffentlicht wurden.

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Im Rahmen ihrer digitalen Weihnachtsfeier im vergangenen Dezember hat das Unternehmen Fiducia & GAD IT-AG über 17.600 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe gespendet. Die Stiftung konnte zwei Spendenprojekte für die Aktion benennen, die neben vier weiteren Spendenprojekten von den Fiducia-Standorten Münster und München auf der Spendenplattform betterplace.org veröffentlicht wurden. Die 5000 Mitarbeiterinnen des IT-Unternehmens konnten die großzügige Weihnachtsspende ihres Arbeitgebers auf die sechs Spendenprojekte verteilen sowie zusätzlich privat spenden.

„Klangschalen für Menschen mit schwer mehrfacher Behinderung“ ist der Titel des einen Projekts der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, für das 4000 Euro gespendet wurde. Damit kann die HWK-Betriebsstätte Rheinstetten ein Klangschalen-Set anschaffen und eine Fachkraft in Klangmassage weiterbilden.

Mehr als 13.600 Euro spendeten die Fiducianer für das Projekt „Beruflich durchstarten mit digitalen Assistenten“. Digitale Assistenzsysteme können Arbeitsprozesse für verschiedenste, auch komplexe Aufträge jeweils auf die Bedürfnisse der einzelnen Beschäftigten mit Handicap abbilden. Ein Assistenzsystem wird dabei den individuellen Workflows der jeweiligen Person angepasst. Die Arbeitsanweisungen können als Bilder, Videos, mit Icons oder wahlweise per Sprachausgabe vermittelt werden. Davon profitieren insbesondere Beschäftigte, die nicht (gut) lesen oder schreiben können. Auch im Reha-Bereich ist der Einsatz digitaler Assistenzsysteme durchaus denkbar.

Der Vorrichtungsbau des Hagsfelder Werkstätten wird ein digitales Assistenzsystem zunächst für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten in der Fertigung und für die Berufliche Bildung programmieren und dann nach Bedarf vor Ort erproben.

„Mit Hilfe dieser großzügigen Spende können wir ohne Risiko in die digitale Zukunft der Hagsfelder Werkstätten investieren und eine Technologie erproben, von der wir alle profitieren werden“, ist Andrea Maisch, Geschäftsleitung für Fertigung und Dienstleistungen der HWK, überzeugt.

Gewerbeverein Bruchhausen spendet 2000 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Der Gewerbeverein Bruchhausen hat der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe 2000 Euro gespendet. Die Spende soll dem HWK-Wohnheim in Bruchhausen zugutekommen.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Vorstand des Gewerbevereines in einem Schreiben an seine 40 Mitglieder und Freunde des Gewerbevereins um Spenden für die Lebenshilfe-Stiftung gebeten.

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„Damit wollen wir gerade in diesen schweren Zeiten unsere Verbundenheit und Solidarität mit den Menschen mit Behinderung in unserem Stadtteil zum Ausdruck bringen,“ sagte Willi Rast, Vorsitzender des Gewerbevereins, bei der Spendenübergabe und dankte seinem Kassier Christian Köhler für sein außerordentliches Engagement in dieser Sache.

Die 24 Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims sind seit Ausbruch der Pandemie durchgehend zuhause. „Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass die Bruchhausener Gewerbetreibenden gerade jetzt an uns denken“, bedankt sich Anne Horn, die den Ettlinger Wohnverbund der HWK leitet. Sie hat die Bewohnerinnen und Bewohner abstimmen lassen, was von der Spende angeschafft werden soll.
Sie wünschen sich eine Nestschaukel, die in dem schönen Garten hinter dem Haus stehen soll.

Bildunterschrift: (von rechts) Heinz Peters, Christian Köhler, Thomas Zoller und Willi Rast vom Gewerbeverein Bruchhausen übergeben den Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro an Anne Horn, Leiterin des HWK-Wohnverbunds Ettlingen und Oliver Sternagel, Vorsitzender der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe.
Bildnachweis: Andrea Sauermost

worKA Gastronomie fusioniert mit Joël’s Cantina

Das Inklusionsunternehmen der Karlsruher Lebenshilfe, die worKA gGmbH, übernimmt ab 1. Januar 2021 den Inklusionsbetrieb Joël‘s Cantina. „Damit wird die Gastronomie der worKA zu einem starken und vielseitigen Standbein des Lebenshilfeunternehmens mit einer enormen Strahlkraft nach außen", sagt worKA-Geschäftsführer Michael Auen. Mit der Übernahme von Joël‘s Cantina werden dann 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gastrobereich der worKA tätig sein, 60 Prozent mit Handicap.

 

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Joël’s Cantina betreibt bislang zwei Kantinen in der Bundesagentur für Arbeit in der Brauerstraße in Karlsruhe und beim Unternehmen Flowserve Flow Control in Ettlingen. Dort kochen inklusive Küchenteams für die Belegschaften beider Unternehmen, außerdem für das Bildungszentrum Schloss Rotenfels in Gaggenau, das Heisenberggymnasium in Ettlingen und das Unternehmen Vivavis sowie für den Karlsruher Standort der Bundesanstalt für Wasserbau. „Das Dienstleistungsangebot für diese Kunden bleibt durch den Wechsel zur worKA unverändert und in gleichbleibender Qualität bestehen“, versichert Joël Stroh. Schließlich verbänden beide Unternehmen die gleichen Prinzipien der Gemeinschaftsverpflegung in Hinblick auf schmackhafte und gesunde Ernährung. Die Verwendung von frischen und saisonalen Produkten regionaler Erzeuger seien dabei gesetzt.

Die worKA gGmbH betreibt seit 2014 die Kantine im Landratsamt, es folgten die Übernahme der KarlsKantine im städtischen Rathaus sowie der Kantinen bei der
ZG Raiffeisen und bei der Unfallkasse Baden-Württemberg. Caterings für Veranstaltungen ergänzen das Portfolio. Angefangen hatte die worKA, damals noch unter dem Namen BZKA, mit der Gemeinschaftsverpflegung in Schulmensen. Bis heute verköstigt die worKA Schüler und Lehrer im Schulzentrum Stutensee. Die Eröffnung des EXO - der Gastronomie im Zoologischen Stadtgarten im Frühjahr dieses Jahres war bereits ein weiterer Meilenstein in der Gastro-Entwicklung der worKA.

„Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, der Inklusionsbetriebe finanziell fördert, begrüßt es sehr, dass die erfolgreiche Arbeit von Joel’s Cantina nun mit einem starken Partner, der worKA gGmbH, fortgesetzt wird“, kommentiert  Karl-Friedrich Ernst, Dezernent des Integrationsamtes beim KVJS, das Zusammengehen der beiden Inklusionsbetriebe. „Mit der worKA verbindet uns eine jahrelange sehr gute Zusammenarbeit und wir schätzen ihre hohe Kompetenz bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung,“ so Ernst.