Kammertheater wirbt um Spenden für Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Das Kammertheater Karlsruhe wirbt bei seinen Besuchern derzeit um Spenden für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe. Insbesondere das Ensemble der Aufführung „Rain Man“ mit Richy Müller in der Hauptrolle des Autisten Raymond bittet die Zuschauer im Anschluss er Aufführung um Unterstützung für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Region.

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Der Erlös der Spendenaktion fließt in den neu aufgelegten Kultur-Fonds der Lebenshilfe. Mit den Mitteln aus diesem Fonds werden bestehende Kulturprojekte wie die inklusive Theatergruppe „D!E SP!NNER“, die Musikband „Dickes Blech“ und das HWK-Akkordeonorchester gefördert und weitere Kulturprojekte, beispielsweise aus dem Bereich der Bildenden Kunst, entwickelt.

Ziel der Kulturarbeit der Lebenshilfe ist es, das künstlerische Potential von Menschen mit einer geistigen bzw. mehrfachen Behinderung zu fördern und sichtbar zu machen.

Am 15. Januar 2019 mündet die Spendenaktion in der Benefizveranstaltung „Die Made“ im Kammertheater mit Bernd Gnann, dem Geschäftsführer des Privattheaters. Zuzüglich zu den bereits gesammelten Spenden werden alle Eintrittsgelder der Aktion zu Gute kommen.

Was erwartet die Zuschauer in „Die Made“? An seinem Heimatabend rezitiert Bernd Gnann bekannte Gedichte, singt Lieder und erzählt Geschichten aus der Heimat, dem idyllischen Dorf Reichenbach bei Bad Schussenried. Musikalisch begleitet wird er von seinem „Russen“ aus der Kaiserstraße, Ernst Kies alias Igor.

Karten für diesen Abend gibt es beim Kammertheater unter 0721 - 23 111oder direkt vor Ort an der Kasse Herrenstraße Mo.-Sa. 10:30-19:30h oder online unter https://kammertheater-karlsruhe.reservix.de/events

 

Adventmarkt in der HWK Gärtnerei Grötzingen

Mit ihrem Adventmarkt stimmt die HWK Gärtnerei Am Viehweg 15 in Grötzingen am 23. und 24. November auf den Advent ein. Während der Öffnungszeiten am Freitag von 12 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr erwartet die Besucher des Adventmarkts eine reichhaltige Auswahl an vorweihnachtlichen Gestaltungs- und Dekorationsideen aus der Gärtnerei.

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Die Kunden können handgefertigte Advents- und Türkränze in verschiedenen Farben, kreativ gestaltete Gestecke und Sträuße, sowie farbenprächtige Weihnachtssterne und Amaryllis erwerben. Ein Kunsthandwerkermarkt bietet eine Vielfalt an Geschenkideen.

Auch kulturell wird einiges geboten: Die Hagsfelder Goldkehlchen" geben am Freitag um 15 Uhr ein Konzert. Am Samstag um 12 Uhr tritt der Kinderchor „Die GrötzSingerle“ auf und im 14 Uhr die „Club Pinguin Combo“. Die Künstler Michael Hermann, Tamara Granek und Anna Sewanian stellen ihre Bilder in den Gewächshäusern der Gärtnerei aus. Bilder der Foto-Künstlerin Marion Mokroß sind auch als Postkarten erhältlich.

Für die kleinen Besucher gibt es am Samstag ein Bastelangebot zum Advent.

Fürs leibliche Wohl sorgt die „Kleine Feinschmeckerei“ aus Durlach.

 

Wegbeschreibung zur HWK-Gärtnerei:

Die HWK Gärtnerei erreicht man von Karlsruhe kommend auf der B10/B3 in Richtung Bruchsal, biegt in Grötzingen Nord an der Ampel links ab, dann die erste Straße links. An der Brücke geht es wiederum links zur Gärtnerei.

 

 

CAP Märkte übergeben 464 Spendentüten an Tafeln

Die Kunden der fünf CAP Märkte in Karlsruhe und Ettlingen haben in der ersten Novemberwoche insgesamt 464 Spendentüten für die Karlsruher, Durlacher und Ettlinger Tafel gespendet. Das entspricht einem Warenwert von 2320 Euro.

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Allein die Ettlinger Tafel konnte sich über 276 Spendentüten freuen, die Durlacher Tafel nahm 88 Tüten entgegen und die Karlsruher Tafel 100 Tüten.

„Wir freuen uns sehr über diese Aktion, weil die Kunden hier gezielt Produkte gespendet haben, die bei uns Mangelware sind“, freute sich Gabriela Plohmann, stellvertretende Vorsitzende der Karlsruher Tafel. Die CAP-Märkte hatten im Vorfeld der Spendenaktion den konkreten Bedarf bei den Tafeln erfragt. Vom 5. bis 10. November konnten die Kunden der CAP-Märkte dann im Rahmen der einwöchigen Spendenaktion während ihres Einkaufs eine gepackte Tüte mit einem Warenwert von fünf Euro für die Tafeln erwerben.

Die Karlsruher Tafel versorgt insgesamt 1200 Menschen, die Durlacher Tafel zählt derzeit über 850 Kunden, bei der Ettlinger Tafel kaufen regelmäßig 300 bedürftige Bürgerinnen und Bürger pro Woche ein. Neben Empfängern von Hartz IV sind dies vorwiegend kinderreiche Familien, Alleinerziehende und zunehmend Senioren mit einer kleinen Rente.

Inklusionspreis für die Lebenshilfe-Kita

Die Kita im Lebenshilfehaus hat den Inklusionspreis der Stadt Karlsruhe in der Kategorie Vereine/Organisationen gewonnen. Der Elternbeirat der Kita hatte eine entsprechende Bewerbung bei der Stadt Karlsruhe eingereicht. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert.

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Im Rahmen der Preisverleihung am 25. Oktober im Karlsruher Rathaus unterstrich die Jugendhilfeplanerin Mirja Kinnunen in ihrer Laudatio die hohe Bedeutung der Kita für Inklusion in Karlsruhe und bezeichnete sie dementsprechend als Leuchtturmprojekt.

Die 2010 eröffneten Kita in der Südweststadt besuchen 75 Kinder, 20 davon mit einem erhöhten Förderbedarf. Diesem wird durch einen entsprechenden und von der Eingliederungshilfe finanzierten Personalschlüssel Rechnung getragen, der allen Kindern zugutekommt.

Die Eltern hatten in der Bewerbung für den Inklusionspreis vor allem die Selbstverständlichkeit von Inklusion im Kita-Alltag betont Es werde kein Unterschied zwischen Kindern mit und ohne Behinderung gemacht, sondern alle Kinder nähmen an allen Aktivitäten gemeinsam teil und würden je nach Förderbedarf dabei individuell und liebevoll unterstützt. Die Kommunikation über Tagesablauf, Vorhaben und Regeln würde immer auch mit Hilfe von Gebärden vermittelt, so dass alle Kinder verstünden, um was es geht. Und schließlich würden Werte wie Rücksichtnahme, Geduld und Umsicht durch das alltägliche Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung täglich geübt und umgesetzt.

Preisträger in der Kategorie Einzelpersonen sind Uwe Benitz, Marina Fütterer, Armin Kuhn und Günther Tomek vom Deutschen Alpenverein (DAV) Sektion Karlsruhe, die im Juni dieses Jahrs den ersten nationalen Paraclimbing Wettbewerb in Karlsruhe organsiert hatten. Der DAV ist Kooperationspartner der Offenen Angebote der Lebenshilfe. Preisträger in der Kategorie Wirtschaft ist das Karlsruher Unternehmen Printor oHG, das zwei Menschen mit seelischer Behinderung beschäftigt.

In ihrer Ansprache zur Preisverleihung machte die Landes-Behindertenbeauftragte Stephanie Aeffner deutlich, dass Inklusion Anforderungen an alle gesellschaftlichen Akteure stelle und damit nicht nur ein Thema der Sozialpolitik, sondern aller Politikfelder sei. Voraussetzung sei eine Änderung im Denken, die Verschiedenheit als Stärke begreife und eine Änderung des Blickwinkels, weg vom Defizit hin zu den Fähigkeiten des einzelnen Menschen. Inklusion würde aktiv im Sozialraum gelebt und dafür brauche es gelungene Beispiele vor Ort. „Wer Inklusion verhindern will, sucht Gründe. Wer Inklusion ermöglichen will, sucht Lösungen“ – die Stadt Karlsruhe lenke mit dem Inklusionspreis den Blick auf Lösungen, so Aeffner.

Brücken bauen durch technische Unterstützung

Die Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung belegte den 2. Platz bei der diesjährigen Bridge-Preis-Verleihung durch den Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg. Der Preis stand in diesem Jahr unter dem Thema "Brücken bauen in die Gemeinde durch technische Unterstützung" und wurde im Rahmen des Verbandstags „Mehr Teilhabe durch technische Unterstützung“ bei der lebenshilfe Zollernalb in Bisingen verliehen.

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Die Karlsruher Lebenshilfe erhielt den Preis für die systematische Implementierung von Unterstützer Kommunikation in ihren Einrichtungen. Alle Nutzerinnen und Nutzern der Angebote, die sich nicht lautsprachlich verständigen können, werden dadurch andere Wege der Verständigung ermöglicht. Dies bedeute ein Mehr an Selbstbestimmung und Teilhabe und habe damit die Jury überzeugt.

Den 1. Platz belegte die Mediathek der südbadischen Gemeinde Kirchzarten, die im Rahmen des Umzugs in ein anderes Gebäude in Zusammenarbeit mit Menschen mit unterschiedlichen Handicaps komplett barrierefrei gestaltet wurde. Den 3. Preis erhielt die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH, die die Freianlagen, die auch nach Ablauf der Bundesgartenschau zur Nutzung zur Verfügung stehen, barrierefrei ausgebaut hat. Einen Sonderpreis nahm die HomeBrace Germany UG aus Urbach entegegen. Die barrierefreie Umfeldsteuerung "MyEnvi" gewährleistet auf einfache und schnelle Weise die Programmierung und Bedienung von verschiedenen alltäglichen Handgriffen.

Alle Prämierten erhielten eine Glastrophäe und eine Urkunde.