60 Jahre Lebenshilfe – darauf stoßen wir an!

Anlässlich des 60. Geburtstages hat die Lebenshilfe in Zusammenarbeit mit dem Weingut Emil Bauer aus Landau/Nußdorf einen Jubiläumswein herausgebracht. Der Wein wird über die CAP-Märkte in Karlsruhe und Ettlingen vertrieben. 20 Prozent des Verkaufserlöses kommen der Lebenshilfe zugute

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„Verschieden sein ist ganz normal“ steht auf dem eigens für uns kreierten Etikett des Cuvée Noir, ein vollmundiger Rotwein mit einer Mischung aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Spätburgunder und Nebbiolo. Wer es lieber weiß mag, wählt den knackig-fruchtigen Sauvignon Blanc. Selbstverständlich wird das Jubiläumsangebot mit Traubensäften des Weingutes in rot und weiß abgerundet. Rot- und Weißwein gibt es auch im Duo als Geschenkbox.

Ab sofort können die Jubiläums-Weine und -Säfte über die fünf CAP-Märkte bezogen werden - im Direkteinkauf vor Ort oder für alle im Stadtgebiet Karlsruhe lebenden Genießer*innen per Bestellung nach Hause. Das Bestellformular dafür gibt eshier.

 

 

 

Digitale Freizeit-Treffs

Die Offenen Angebote machen erstmals ein digitales Freizeitangebot für Kinder, jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Der digitale Plauder-Treff ist ein Stammtisch für Erwachsene, die sich gerne zu Themen ihres Alltags austauschen möchten.

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Der digitale Mädchen-Treff richtet sich an Mädels ab 12 Jahren. Und für spielebegeisterte Kids ab 12 Jahren und Erwachsene gibt es einen Spiele-Treff, bei dem die Teilnehmer*innen vor dem Bildschirm miteinander Gesellschaftsspiele spielen

Eine Anmeldung ist jeweils bis zwei Tage vor den jeweiligen Treffs möglich. Plauder-Treff und Mädchen-Treff sind kostenfrei, für die die Spiele-Treffs wird ein Unkostenbeitrag je nach Höhe der Teilnehmerzahl erhoben.

Hier gibt es die Ausschreibungen per Download:

Experten-Talk über Inklusion

Wie viel Inklusion verträgt unsere Gesellschaft? – unter dieser Fragestellung veranstaltet das Karlsruher Netzwerk „Cent hinterm Komma e.V.“ seinen ersten „Salon – der (Alltags)-Experten-Talk“ als hybride Veranstaltung am kommenden Mittwoch, 12. Mai, ab 19 Uhr.

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Einer der Gäste der Podiumsdiskussion im Substage ist Lebenshilfe-Vorstand Michael Auen, der unter der Moderation von Isabel Gotovac vom SWR über Chancen und Herausforderungen von Inklusion im beruflichen Alltag sprechen wird. Weitere Talkgäste sind Arnd Schillinger, Personalchef der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die Geschäftsführerin des größten Arbeitgebers für autistische Menschen in Deutschland, Heike Gramkow von der Auticon GmbH in Hamburg, Marcus Wittmer, Personalsprecher der Menschen mit Handicap beim Regierungspräsidium und Martina Laurenz vom „Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VbI) e.V.“ in Heidelberg.

Der Livestream läuft über https://www.facebook.com/cent.hinterm.komma.ev/live/

 

 

Start in die Gartensaison

Auch in diesem Jahr kann der bei Hobbygärtnern beliebte Fensterblümlesmarkt der HWK-Gärtnerei Grötzingen nicht in gewohnter Weise stattfinden. Doch die Gewächshäuser sind voll mit Beet- und Balkonpflanzen, Kräutern und Salat- und Gemüsesetzlingen in Bio-Qualität. Um den Kunden einen sicheren und entspannten Einkauf zu ermöglichen, erweitert die HWK-Gärtnerei ihre Öffnungszeiten zwischen dem 20. April und 20. Mai.

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Unter der Woche von 8.00 bis 18.00 Uhr und an den Samstagen 24. April und 8. Mai von 9.00 bis 15.00 Uhr finden die Kunden die gewohnte Auswahl für ihre heimischen Beete, können ihre Balkonkästen zum Bepflanzen mitbringen und frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität einkaufen.

Die Gärtnerei der Hagsfelder Werkstätten & Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH liegt Am Viehweg 15 in Grötzingen, nahe der Sportzentren „Im Brühl“.

Digitales Netzwerk für Geschwister

Zum Welttag der Geschwister am 10. April macht die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf ihre Online-Plattform GeschwisterNetz aufmerksam. Rund 700 Geschwister von Menschen mit Behinderung nutzen bereits das digitale Netzwerk der Lebenshilfe und profitieren so von einem deutschlandweit einzigartigen Angebot.

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Wenn Kinder einen Bruder oder eine Schwester mit Behinderung haben, prägt das oft ihr ganzes Leben. In der Familie stehen die Tochter oder der Sohn mit Behinderung meist im Vordergrund, die nicht behinderten Geschwister dagegen häufig in der zweiten Reihe. Und schaffen es Eltern im hohen Alter nicht mehr, sich um die Belange ihrer mittlerweile erwachsenen Kinder mit Behinderung zu kümmern, übernehmen in der Regel die Geschwister die Verantwortung. Um sie dabei zu unterstützen, hat die Lebenshilfe vor fünf Jahren das „GeschwisterNetz“ gegründet. Geschwister können hier Kontakte knüpfen – in einem geschützten Raum und unabhängig vom Wohnort.

Im digitalen Netzwerk der Lebenshilfe können Geschwister ein eigenes Profil anlegen, Momente und Bilder miteinander teilen, sich in Foren über ihre Erfahrungen austauschen. Auch bietet die Online-Plattform wichtige Informationen zu Themen wie dem Betreuungsrecht und den verschiedenen Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Über das GeschwisterNetz können sich die Nutzerinnen und Nutzer außerdem zu regionalen Zusammenkünften und Aktivitäten verabreden. Und die Lebenshilfe lädt einmal im Jahr zu einem bundesweiten Treffen ein, was allerdings zurzeit wegen der Corona-Pandemie nicht möglich ist.

Mit dem von der Krankenkasse BARMER geförderten GeschwisterNetz hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe eine Lücke schließen können. Während es auf örtlicher Ebene schon seit vielen Jahren Unterstützung für jüngere Geschwisterkinder gibt, etwa in Form von Freizeit- und Ferienangeboten, waren die erwachsenen Geschwister von Menschen mit Behinderung lange Zeit nicht im Blick. Für sie gab es nur wenige Angebote. Die Lebenshilfe schätzt die Zahl der erwachsenen Geschwister auf etwa 550.000 deutschlandweit. Interessierte Geschwister im Alter ab 14 Jahren sind herzlich willkommen und können sich unter www.geschwisternetz.de anmelden.

Bildnachweis: Lebenshilfe/David Maurer