Demokratie kann man erklären. Wer für Demokratie begeistern will, muss Demokratie erlebbar machen. In zwei inklusiven Demokratieworkshops der Karlsruher Lebenshilfe kamen Mitarbeiter*innen der HWK, Beschäftigte der Werkstatt und Bewohner*innen aus einzelnen HWK-Wohnheimen einen Tag lang zusammen, um Demokratie zu üben.
In der „Galerie des Lebens“ diskutierten sie anhand von großen Fotos wichtige Elemente der Demokratie wie Justiz und Polizei, Recht auf Leben und sexuelle Orientierung, Politik im Bundestag und Abstimmung.
Bei „Sound der Demokratie“ präsentierte jeder sein Lieblingslied – von Klassik, über Schlager, bis Pop und Hardrock war alles dabei und machte Vielfalt hörbar.
„Vielleicht ist grau eine schöne Farbe“ lud die Teilnehmer*innen ein, sich zu verschiedenen Fragestellungen zu positionieren und machte deutlich, dass jedes Thema viele Facetten hat.
Die Übung „Stift absetzen“ zeigte, dass wichtige Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können.
Herzstück der Workshops war die Einheit „Wie will ich leben?“ Aus einer Vielzahl von Werten einigten die Gruppen sich auf die drei Werte, die für ein gutes Leben wichtig sind. Der Einigungsprozess war eine intensive Übung für faires Diskutieren, bei dem jeder und jede gehört wird und an dessen Ende ein tragfähiger Kompromiss steht.
Zum Schluss durfte jeder und jede eine Demo für ein Herzensanliegen aufführen, mit der gesamten Gruppe hinter sich – eine intensive Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
„Meinungsverschiedenheit kann man aushalten“ war bei all den Übungen eine wichtige Erfahrung und „Zuhören ist eine Voraussetzung für gelebte Demokratie.“
Haben Sie Interesse an der Durchführung unseres Demokratieworkshops?
Gerne vermitteln wir unseren Referenten Paul Junker, der das Konzept entwickelt und die Workshops durchgeführt hat.
Kontakt: Andrea Sauermost, Tel. 0152 22555 277, Mail: sauermost@lebenshilfe-karlsruhe.de