worKA Gastronomie fusioniert mit Joël’s Cantina

Das Inklusionsunternehmen der Karlsruher Lebenshilfe, die worKA gGmbH, übernimmt ab 1. Januar 2021 den Inklusionsbetrieb Joël‘s Cantina. „Damit wird die Gastronomie der worKA zu einem starken und vielseitigen Standbein des Lebenshilfeunternehmens mit einer enormen Strahlkraft nach außen", sagt worKA-Geschäftsführer Michael Auen. Mit der Übernahme von Joël‘s Cantina werden dann 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gastrobereich der worKA tätig sein, 60 Prozent mit Handicap.

 

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Joël’s Cantina betreibt bislang zwei Kantinen in der Bundesagentur für Arbeit in der Brauerstraße in Karlsruhe und beim Unternehmen Flowserve Flow Control in Ettlingen. Dort kochen inklusive Küchenteams für die Belegschaften beider Unternehmen, außerdem für das Bildungszentrum Schloss Rotenfels in Gaggenau, das Heisenberggymnasium in Ettlingen und das Unternehmen Vivavis sowie für den Karlsruher Standort der Bundesanstalt für Wasserbau. „Das Dienstleistungsangebot für diese Kunden bleibt durch den Wechsel zur worKA unverändert und in gleichbleibender Qualität bestehen“, versichert Joël Stroh. Schließlich verbänden beide Unternehmen die gleichen Prinzipien der Gemeinschaftsverpflegung in Hinblick auf schmackhafte und gesunde Ernährung. Die Verwendung von frischen und saisonalen Produkten regionaler Erzeuger seien dabei gesetzt.

Die worKA gGmbH betreibt seit 2014 die Kantine im Landratsamt, es folgten die Übernahme der KarlsKantine im städtischen Rathaus sowie der Kantinen bei der
ZG Raiffeisen und bei der Unfallkasse Baden-Württemberg. Caterings für Veranstaltungen ergänzen das Portfolio. Angefangen hatte die worKA, damals noch unter dem Namen BZKA, mit der Gemeinschaftsverpflegung in Schulmensen. Bis heute verköstigt die worKA Schüler und Lehrer im Schulzentrum Stutensee. Die Eröffnung des EXO - der Gastronomie im Zoologischen Stadtgarten im Frühjahr dieses Jahres war bereits ein weiterer Meilenstein in der Gastro-Entwicklung der worKA.

„Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, der Inklusionsbetriebe finanziell fördert, begrüßt es sehr, dass die erfolgreiche Arbeit von Joel’s Cantina nun mit einem starken Partner, der worKA gGmbH, fortgesetzt wird“, kommentiert  Karl-Friedrich Ernst, Dezernent des Integrationsamtes beim KVJS, das Zusammengehen der beiden Inklusionsbetriebe. „Mit der worKA verbindet uns eine jahrelange sehr gute Zusammenarbeit und wir schätzen ihre hohe Kompetenz bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung,“ so Ernst.

Bürgerverein Neureut-Kirchfeld spendet 1000 Euro

Der Bürgerverein Siedlergemeinschaften Neureut-Kirchfeld hat 1000 Euro für die beiden Neureuter Wohngemeinschaften der HWK gGmbH gespendet.

 

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„Leider konnten wir der Kirchfelder Bevölkerung in diesem Jahr weder mit einem Sommer- noch mit einem Glühweinfest eine Freude bereiten. Aber eine Freude zum Weihnachtsfest bereiten, das können wir und das wollen wir auch,“ betonte die Vorsitzende Katharina Dümmel bei der Übergabe der Spende an zwei der WG-Bewohner im Beisein von Ortschaftsräten Martina Weinrecht. In den beiden WGs im Blankenlocher Weg und in der Kirchfeldstraße leben insgesamt neun überwiegend junge Menschen mit geistiger Behinderung, die von Fachkräften der Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften ambulant begleitet werden. „Es ist unser Anliegen, dass die Mittel hier bei den Bürgern vor Ort in Kirchfeld und in Neureut bleiben. So wünschen wir den beiden Wohngemeinschaften, dass sich einige Wünsche erfüllen lassen,“ so Katharina Dümmel

Bildunterschrift: Bürgervereinsvorsitzende Katharina Dümmel (rechts) übergibt im Beisein von Ortschaftsrätin Martina Weinbracht (2. von rechts) den Scheck in Höhe von 1000 Euro an Thoben und Anna-Fee, die beide in der WG im Blankenlocher Weg leben. (Bildnachweis: Sauermost)

Leergut-Bons für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Die fünf CAP-Märkte der Lebenshilfe-Gruppe Karlsruhe haben an ihren Leergut-Automaten eine Spendenbox angebracht. Kunden können dort ihre Leegut-Bons hineinwerfen. Der Pfandbetrag kommt dann der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe zugute.

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Stefan Künze, Marktleiter im CAP-Rintheim, hatte die Idee zu dieser großartigen Spendenaktion. „Allein im November konnten wir darüber bereits 200 Euro für unsere Stiftung einnehmen“, berichtet er.

Digitale Zutrittskontrolle in den CAP-Märkten

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft hat die Lebenshilfe-Gruppe Karlsruhe ihre CAP-Märkte mit einer Digitalen Zutrittskontrolle ausgestattet. Über einen Bildschirm werden die Kunden informiert, ob sie Zutritt zum Markt haben oder warten müssen. Damit soll gewährleistet werden, dass die in der Corona-Verordnung des Landes festgelegte Höchstzahl an Kunden nicht überschritten wird und damit der notwendige Abstand eingehalten werden kann.

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Die Verordnung sieht vor, dass maximal ein Kunde auf zehn qm Verkaufsfläche zugelassen ist.

„Mit der Installation der digitalen Zutrittskontrolle haben wir ein datenschutzkonformes System, das den Kunden auf einen Blick anzeigt, wie die Situation im Markt ist und uns ein unkompliziertes Steuerungsinstrument an die Hand gibt, mit dem wir hoffentlich die erneute und kostenintensive Einstellung von Sicherheitspersonal auf ein Mindestmaß reduzieren können“, sagt Lebenshilfevorstand Michael Auen.

Lebenshilfe gedenkt der Opfer der Euthanasie

Seit 1946 lädt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) jedes Jahr am Totensonntag zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Hitlerfaschismus ein. Auch in diesem Jahr trafen sich Vertreter*innen der verschiedenen politischen Parteien, lokale Friedensbündnisse und Organisationen am 22. November an der Gedenkstätte für Euthanasieopfer. Auch die Karlsruher Lebenshilfe nahm an der Gedenkveranstaltung teil.

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Vorstand Michael Auen legte dabei ein Blumengebunde am Euthanasie-Mahnmal ab. „Damit möchten wir unsere Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus zum Ausdruck bringen und gleichzeitig zur Wachsamkeit gegenüber jeder Diskriminierung aufgrund von Anderssein heute aufrufen“, so Michael Auen.

Die Lebenshilfe setzt damit ihr Engagement für das Gedenken an die Karlsruher Euthanasieopfer fort, das mit der Verlegung von Stolpersteinen 2016 begann und auch in Form einer Mitgliedschaft im Verein Gedenkstätte Grafeneck Ausdruck findet.