Maike Baron gewinnt Literaturwettbewerb

„Ich wohne auf einem Stern“ lautet der Titel des Textes, mit dem Maike Baron zu den Preisträgerinnen des diesjährigen Literaturwettbewerbs des Vereins „Die Wortfinder“ e.V. gehört.

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Ich wohne auf einem Stern

Nachts, wenn ich schlafe, dann träume ich vom Mond und von den Sternen.

Ich träume, dass auf den Sternen Leute wohnen.

Die Leute wohnen in schönen Häusern.

Jedes Haus hat einen Garten.

Die Leute auf den Sternen gehen auch zur Arbeit.

Aber sie arbeiten nur drei Tage.

Deshalb haben sie mehr Zeit für die Familie.

Ich möchte auf einem Stern wohnen.

Ich träume, dass ich auf dem Stern einen Mann und ein Baby habe.

Das Baby ist ein Mädchen.

Ich gehe gern mit meinem Mann in eine Disco.

Dann passt ein Babysitter auf unser Kind auf.

Auf meinem Stern gibt es nur schöne Gefühle und viel Liebe.

Die Leute auf meinem Stern werden nicht krank.

Sie lachen viel.

Wenn ich morgens aufwachen, dann denke ich viel über meinen Traum nach.

Manchmal weine ich,

weil ich nur geträumt habe, dass ich auf einem Stern wohne.

Ich freue mich, wenn es wieder Nacht wird,

und ich wieder von meinem Stern träumen kann.

 

Der 2010 gegründete Verein "Die Wortfinder e.V." fördert das Kreative Schreiben und die Literatur von Menschen in besonderen Lebenslagen. Der Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten liegt bei Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs war „Licht & Schatten, Hell & Dunkel, Tag & Nacht".

Mehr als 500 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Beiträge zu diesem Thema eingereicht. Eine 5-köpfige fachkundige Jury wählte aus den rund 1000 Texten die Preisträger aus, zu denen Maike Baron gehört.

Maike Baron (40) kommt aus Karlsruhe,  arbeitet seit 20 Jahren in der HWK-Betriebsstätte Neureut und lebt in einer betreuten WG der Reha-Südwest in der Karlsruher Nordstadt.

Die Texte der Preisträger erscheinen in einem literarischen Wandkalender für das Jahr 2021. Der grafisch schön gestaltete Kalender mit dem Titel „Mein Schatten springt vor Freude“ hat Din A4 Hochformat und enthält pro Woche ein Blatt mit einem oder mehreren Texten. Zeich­nungen und Schriftbilder bereichern den Kalender. Im Anhang finden sich kurze Biografien aller Autor*innen.

Der Kalender kostet 17 Euro zzgl. Versandkosten und kann per Mail über diewortfinder@t-online.de bestellt werden.
 

 

Saftpressen in der HWK-Gärtnerei

Obstbaumbesitzer*innen aufgepasst: An drei Wochenenden steht die mobile Mosterei „Saft-Seggl“ auf dem Gelände der HWK-Gärtnerei in Grötzingen. Kund*innen können ihre Äpfel, Birnen und Quitten ohne Terminvergabe vorbeibringen, die dann direkt vor Ort zu Saft gepresst werden, der dann in Bag-in-Box (pasteurisiert) in 3L, 5L oder 10l oder als Süßmost (unpasteurisiert) in mitgebrachte Behälter abgefüllt wird. Mindestmenge sind 50 kg.

 

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„Saft-Seggl“ steht zu folgenden Zeiten auf dem Gelände der Gärtnerei der Hagsfelder Werkstätten (HWK) in Grötzingen (Am Viehweg 15): siehe Download Terminplan

Die Wartezeit kann man für einen Besuch in der HWK-Gärtnerei nutzen und bei Bedarf Gemüse, Blumen und Zierpflanzen für den Herbst erwerben (Öffnungszeiten der HWK Gärtnerei werktags von 08.00 bis 16.00 und samstags 09.00 bis 13.00 Uhr).

Hinter der neuen Mosterei „Saft-Seggl“ stehen Jörn Brauer und Florian Schick, zwei junge Männer, die selbst Streuobstwiesen besitzen und sich mit ihrer mobilen Mosterei der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Die HWK-Gärterei ist die erste Kooperationspartnerin von „Saft-Seggl“. Weitere Infos zu „Saft-Seggl“ gibt es auf http://www.saftseggl.de/Startseite/

Die HWK-Gärtnerei ist erreichbar von Karlsruhe kommend auf der B10/B3 in Richtung Bruchsal, in Grötzingen-Nord geht es an der Ampel nach links, dann die erste Straße wieder links und über eine kleine Brücke. Nach der Brücke geht es wiederum links zur HWK-Gärtnerei. Der Weg ist ausgeschildert.

Kunst-Atelier für Menschen mit Handicap

Der neu gegründete, gemeinnützige Verein „AHOI studios“ will künstlerisch begabten Menschen mit Handicap den Zugang zum Beruf des Künstlers ermöglichen.

Am 14. September startet der Verein daher das erste kollaborative Projekt für Kunst und Inklusion in Karlsruhe. In großzügigen Atelierräumen im Karlsruher Rheinhafen können Menschen mit Handicap in Zusammenarbeit mit professionellen Künstler*innen ihren persönlichen künstlerischen Ausdrucks weiterentwickeln.

 

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Geleitet wird das Projekt von der Karlsruher Künstlerin Brigitte Reisz, die bereits Erfahrungen mit inklusiven Ateliers in Köln (Kunsthaus KAT 18) und im Creative Groth Art Center in Oakland/Kalifornien sowie im Rahmen eines Kunstprojekts in der HWK-Betriebsstätte Neureut sammeln konnte.

Das Projekt wird von der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe gefördert, die die Kosten für die Teilnahme an dem Projekt auf Antrag bei entsprechenden Voraussetzungen im Rahmen der Eingliederungshilfe übernimmt.

Atelierzeiten sind:

Montags 17 bis 20 Uhr
Dienstags 15 bis 18 Uhr
Mittwochs 10 bis 13 Uhr / 15 bis 18 Uhr

Interessenten bewerben sich mit acht bis zehn Fotos ihrer bisherigen Arbeiten (Zeichnung, Malerei und plastischem Gestalten) per E-Mail bei Brigitte Reisz unter ahoi.studiosgmail.com. Für weitere Informationen steht Brigitte Reisz auch telefonisch unter 0179 6970852 zur Verfügung.

FSJ bei der HWK

Wohnen und Arbeiten für Menschen mit Behinderung – das ist der Auftrag des Lebenshilfe-Unternehmens Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH (HWK). Mit ihren Werkstätten und Wohnangeboten ermöglicht die HWK gGmbH Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Karlsruher Region. Eine inklusive Gesellschaft, in der alle willkommen sind und mitmachen können – darum geht es!

 

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Unterstützt wird die HWK dabei von jungen Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der HWK gGmbH machen.  Als modernes Unternehmen der Sozialwirtschaft bietet die HWK auch in Corona-Zeiten vielfältige Einsatzmöglichkeiten in ihren Werkstätten und Wohneinrichtungen.

Im Bereich Wohnen helfen die FSJler Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag, beispielsweise bei alltäglichen Besorgungen, hauswirtschaftlichen Aufgaben der Körperpflege und bei Freizeitaktivitäten.

In den Werkstätten an den Standorten Hagsfeld, Südstadt, Ettlingen und Rheinstetten unterstützen die Freiwilligen die Menschen mit Behinderung an ihrem Arbeitsplatz – sei es in der Produktion für die Industrie oder in der Küche. Neben den pädagogischen Erfahrungen erhalten die FSJler hier auch einen guten Einblick in die Abläufe eines mittelständischen Unternehmens, das ein wichtiger Partner der Wirtschaft ist.

In den Förder- und Betreuungsgruppen der Werkstätten begleiten die FSJler schwerst-mehrfachbehinderte Menschen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht in der Produktion mitarbeiten können, durch den Tag und unterstützen die pädagogischen Fachkräfte bei den vielfältigen Förderangeboten.

Viele FSJler nutzen das Freiwillige Jahr bei der HWK gGmbH, um sich beruflich zu orientieren. Manche entscheiden sich anschließend für eine Ausbildung in Heilerziehungspflege oder für ein Studium der Sozialen Arbeit, andere gehen hinterher beruflich in eine andere Richtung, können die Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung aber als wichtige Schlüsselkompetenz mitnehmen. Die Mindestdauer eines FSJs beträgt sechs Monate, der Einstieg kann individuell vereinbart werden. Die Vergütung beträgt 450 Euro im Monat.

Mehr Informationen gibt es im Internet auf https://www.hwk.com und telefonisch unter 0721/6208-147.

 

 

Gesparte Mehrwertsteuer für Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Das Vita Nova Reformhaus Neuleben OHG nutzt die Mehrwertsteuersenkung für eine weitere Spendenaktion für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe: Ab sofort können die Kund*innen der vier Filialen des Reformhauses in der Vorholzstraße und in der Rheinstraße in Karlsruhe sowie in Gernsbach und Gaggenau entscheiden, ob sie die Mehrwertsteuersenkung direkt ausbezahlt haben möchten oder ob Sie die Ersparnis an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe spenden möchten.

 

 

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Das Reformhaus Neuleben hat bereits fünf Spendenaktionen für die Lebenshilfe-Stiftung durchgeführt, bei der 10.000 Euro für die Stiftung zusammenkam.